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Stuttgarter Ausgabe

Die acht Editionsbände der Stuttgarter Ausgabe fassen etwa 1700 Briefe von Theodor Heuss zusammen, von seiner Jugend bis zu seiner Zeit als Bundespräsident.

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Stuttgarter Ausgabe: Briefe, Reden und Schriften

Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus gibt unter dem Titel Stuttgarter Ausgabe eine wissenschaftliche Edition der Briefe, Reden und Schriften von Theodor Heuss heraus.

Vor allem die weit verzweigte Korrespondenz mit Politikern, Publizisten, Künstlern, Schriftstellern, Wissenschaftlern sowie Freunden und Familienangehörigen vermittelt ungewöhnliche Eindrücke der weniger bekannten Seiten von Theodor Heuss und seiner Zeit. Zudem zeigt sich Heuss in seiner Korrespondenz als begabter Stilist, der uns heute noch in den Bann zieht. Deshalb hat die Stiftung zunächst aus dem gesamten Briefwerk von insgesamt ca. 60.000 Schreiben eine aussagekräftige Auswahl in acht Bänden vorgelegt. Die veröffentlichten etwa 1.700 Briefe umfassen mit den Jahren 1892 bis 1963 fast die gesamte Lebensspanne von Theodor Heuss und fünf politische Epochen deutscher Geschichte.

Theodor Heuss schrieb über 60.000 Briefe

Jeder Band ist mit einer umfassenden Einführung versehen, welche die Briefe thematisch und biographisch in die Geschichte des 20. Jahrhunderts einordnet und neue Forschungsperspektiven aufzeigt. Ausführliche Kommentare zu den Briefen bieten eine wertvolle Verständnishilfe für den Leser und ordnen die Texte lebens- und zeitgeschichtlich ein. So hat die Stiftung mit der Edition eine leserfreundliche wie auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Studienausgabe vorgelegt. Sie regt zu einer Weiterbeschäftigung mit der Biographie von Theodor Heuss ebenso an wie zu einem neuen Blick auf ein besonders sensibles Stück deutscher liberaler Demokratiegeschichte im 20. Jahrhundert. Die Stiftung plant, in den kommenden Jahren die Edition mit den beiden Reihen der Reden und Schriften fortzusetzen.

In Kooperation mit dem Verlag Walter de Gryter bietet die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus die Möglichkeit online auf die Bände zuzugreifen. Hier geht es zum Download.
 

Theodor Heuss: Aufbruch im Kaiserreich.

Briefe 1892–1917

Hrsg. und bearb. von Frieder Günther, München 2009, 622 Seiten

Theodor Heuss: Bürger der Weimarer Republik.

Briefe 1918–1933

Hrsg. und bearb. von Michael Dorrmann, München 2008, 631 Seiten

Theodor Heuss: In der Defensive.

Briefe 1933–1945

Hrsg. und bearb. von Elke Seefried, München 2009, 646 Seiten

Der Band wurde 2009 mit dem Preis der Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung ausgezeichnet.

Theodor Heuss: Erzieher zur Demokratie.

Briefe 1945–1949

Hrsg. und bearb. von Ernst Wolfgang Becker, München 2007, 621 Seiten

Theodor Heuss: Der Bundespräsident.

Briefe 1949–1954

Hrsg. und bearb. von Ernst Wolfgang Becker, Martin Vogt und Wolfram Werner, Berlin/Boston 2012, 684 Seiten

Theodor Heuss: Der Bundespräsident.

Briefe 1954–1959

Hrsg. und bearb. von Ernst Wolfgang Becker, Martin Vogt und Wolfram Werner, Berlin/Boston 2013, 710 Seiten

Theodor Heuss: Hochverehrter Herr Bundespräsident!

Der Briefwechsel mit der Bevölkerung 1949–1959

Hrsg. und bearb. von Wolfram Werner, Berlin/New York 2010, 588 Seiten

Theodor Heuss: Privatier und Elder Statesman.

Briefe 1959-1963

Hrsg. und bearb. von Frieder Günther, Berlin/Boston 2014, 621 Seiten

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