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"Demokratie ist nie bequem" - Zitate von Theodor Heuss

Theodor Heuss hat sich zeit seines Lebens zu zahlreichen Themen geäußert, oft ausführlich, aber immer wieder auch pointiert. Viele dieser Aussagen sind auch heute noch aktuell und sprechen uns unmittelbar an.

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Diese Zitate kursieren in Büchern, Zeitungen und zunehmend im Internet. In vielen Fällen ist die Zuverlässigkeit nicht gewährleistet, und es fehlt ein korrekter Nachweis.

Aus diesem Grund hat die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus aussagekräftige Zitate zu bestimmten Themen zusammengestellt, überprüft und mit genauen Nachweisen versehen. Diese Zitatsammlung ist „work in progress“ und wird von der Stiftung regelmäßig erweitert.

Diese Zitatsammlung ist „work in progress“ und wird von der Stiftung regelmäßig erweitert. Sie haben ein Zitat gefunden, das Theodor Heuss oder Elly Heuss-Knapp zugeschrieben wird und wollen wissen ob dies ein originales Zitat ist? Oder können Sie ein hier noch nicht aufgeführtes Zitat verifizieren? Dann senden Sie uns eine E-Mail.

Freiheit

„Innere Freiheit ist alles.”

Brief an Elly Knapp (23.7.1907), in: Theodor Heuss / Elly Knapp: So bist du mir Heimat geworden. Eine Liebesgeschichte in Briefen aus dem Anfang des Jahrhunderts, hg. v. Hermann Rudolph, Stuttgart 1986, S. 275.

„[…] die äußere Freiheit der Vielen lebt aus der inneren Freiheit der Einzelnen.”

Rede „Formkräfte einer politischen Stilbildung“ (1952), in: Theodor Heuss: Die großen Reden. Der Staatsmann, Tübingen 1965, S. 221.
 

„Ohne die bürgerliche Freiheit könnten wir nicht atmen [...]”

Rede zum Gründungsparteitag der Deutschen Staatspartei, Hannover (8.11.1930), in: Die Hilfe 47 (1930), S. 1156.

„[…] daß die Worte Demokratie und Freiheit nicht bloß Worte, sondern lebensgestaltende Werte sind […]”

Antrittsrede vor der Bundesversammlung (12.9.1949), in: Theodor Heuss: Die großen Reden. Der Staatsmann, Tübingen 1965, S. 88.

„Und um die Freiheit geht es! Um die Freiheit des Menschen, um die Freiheit der Menschen. Freiheit des Menschen, in seinem politischen, in seinem religiös-kirchlichen Bekenntnis, daß er von Angst und Bedrängnis befreit den Sinn seines Lebens selber suchen und zu erfüllen trachten könne. Freiheit der Menschen zu ihrer gemäßen, zu der ihnen gemäßen Gestaltung der öffentlich rechtlichen Regelung ihres Gemeinschaftslebens.”

Rede „Um die Freiheit“ (21.6.1953), anlässlich des 17. Juni, in: Ralf Dahrendorf / Martin Vogt (Hg.): Theodor Heuss. Politiker und Publizist, Tübingen 1984, S. 416.

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