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Sonderausstellungen im Theodor-Heuss-Haus

Neben der ständigen Ausstellung präsentiert die Stiftung im Theodor-Heuss-Haus regelmäßig auch Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen.

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"Zugespitzt. Kanzler in der Karikatur"

Sonderausstellung vom 26. April bis 29. September 2024 im Theodor-Heuss-Haus

Bundeskanzler Helmut Kohl als Supermann. Eine Karikatur von Horst Haitzinger.
Bundeskanzler Helmut Kohl als Supermann. Eine Karikatur von Horst Haitzinger.

 

Ob als Easy Rider oder tatkräftiger Lotse, ob als „Birne“ oder schwarze Witwe: Seit Konrad Adenauer stehen (bundes-)deutsche Regierungschefs im Zentrum der Satire. Karikaturistinnen und Karikaturisten kommentieren ihre Politik und ihre Persönlichkeiten. Damit prägen sie das Bild der bisher acht Kanzler und einer Kanzlerin in der Öffentlichkeit – nicht immer zur Freude der dargestellten Charaktere, aber immer mit viel Humor.

Von Adenauer bis Merkel: Karikaturen als politische Kommentare


Der Gründungskanzler der Bundesrepublik Konrad Adenauer wurde in seiner Amtszeit häufig überspitzt als Patriarch dargestellt. Der Hamburger Helmut Schmidt bewährte sich als Krisenmanager. Seine Lotsenmütze wurde sein Markenzeichen in der Bildsprache der Karikatur. Bei Angela Merkel sorgten Frisur und Kleidung zunächst für Spott, erst die Finanz- und Flüchtlingskrise wandelten sich ihre Darstellung.

Wandel des Humors
 

Karikaturen von namhaften Zeichnern wie Mirko Szewczuk oder auch dem Modedesigner Karl Lagerfeld porträtieren Charakter und Politik der Kanzler. Die Ausstellung „Zugespitzt. Kanzler in der Karikatur“ gibt Einblicke in den Wandel des Humors und die deutsche Zeitgeschichte seit 1945, wirft aber gleichzeitig auch die Frage auf, wie weit Satire gehen darf.

 

Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.

 

Bisherige Sonderausstellungen

"Um die Stimmen der Frauen..." – 2019

01.02. - 01.09.2019

Das Frauenbild der Parteien im Spiegel ihrer Wahlplakate 1919-2017

Frauen durften in Deutschland bis Anfang des 20. Jahrhunderts weder wählen noch gewählt werden. Erst im November 1918 sprach ihnen die provisorische Regierung des Deutschen Reichs das Wahlrecht zu; Anfang 1919 konnten sie das erste Mal wählen. Für die politischen Parteien, von denen die meisten bis 1918 das Frauenwahlrecht abgelehnt hatten, begann damit das Werben um die Stimmen der Frauen.

Bis heute stellen Frauen häufig die Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung und können mit ihren Stimmen Wahlen deutlich beeinflussen. Vor diesem Hintergrund wollte die Ausstellung „Um die Stimmen der Frauen …“ das politische Bewusstsein von Frauen schärfen sowie Anstöße geben für die konstruktive Gestaltung von Politik und politischer Kultur im Hinblick auf die Gleichberechtigung der Geschlechter.

In sechs chronologischen Themenblöcken präsentierte die Ausstellung historische und aktuelle Plakate von Reichs- und Bundestagswahlen. Sie dokumentierte, wie Parteien um die Gunst der Wählerinnen werben, verdeutlichte Kontinuität und Wandel von Frauenbildern und zeigte künstlerisch-ästhetische Gestaltungsmittel in der Wahlwerbung auf. 

Gezeigt wurden Reproduktionen von Wahlplakaten zu Reichs- und Bundestagswahlen seit 1919. Bei dieser Wahl hat Elly Heuss-Knapp, die Frau des ersten Bundespräsidenten, nicht nur selbst für ein politisches Mandat kandidiert, sondern sich auch parteiübergreifend dafür eingesetzt, dass Frauen ihr neu erworbenes Wahlrecht nutzen. Für den Ausschuss der Frauenverbände Deutschlands entwarf sie zu diesem Zweck Wahlwerbung wie den bis heute bekannten Vers 

„Frauen, werbt und wählt,
jede Stimme zählt!
jede Stimme wiegt,
Frauenwille siegt!“

Tondokumente wie Lieder oder Wahlkampfreden ergänzten die Ausstellung.

Das Theodor-Heuss-Haus zeigte die „Um die Stimmen der Frauen …“ aus Anlass des Jubiläums 100 Jahre Frauenwahlrecht und Elly Heuss-Knapps Beteiligung an dieser ersten Wahl, bei der Frauen das aktive und passive Wahlrecht ausüben konnten. Zudem fanden im Mai 2019 baden-württembergische Kommunalwahlen statt, für die „Um die Stimmen der Frauen …“ ein passendes Programm im Rahmen der politischen Bildung darstellte.

Eine Ausstellung des Vereins zur Förderung der Frauenpolitik in Niedersachsen e.V. im Theodor-Heuss-Haus.

Presseberichterstattung & weiterführende Informationen

Schamlos? Sexualmoral im Wandel – 2017/18
Wilde Zeiten - Fotografien von Günter Zint – 2016/17
Ach du lieber Gott! Karikaturen zu Ökumene und Kirche – 2015
Erich Maria Remarque - Militanter Pazifist/Militant Pacifist – 2014/15
Hands On! –Ein interaktives Fotoprojekt über Demokratie (in Kooperation mit der Arge Lola) – 2013/14
Unverschämtes Glück – Fotografien aus Deutschland von Robert Lebeck – 2012/13
StuMu – 2012
Zeit|Gesichter – 2011/12

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