Klimawandel und liberale Demokratie. Drohende Umweltkatastrophe oder Öko-Diktatur?

Der Umgang mit dem Klimawandel ist spätestens seit den 1970er Jahren zu einer der großen Herausforderungen der liberalen Demokratie geworden. Mit ihren komplexen Vermittlungs- und Entscheidungsprozessen braucht die parlamentarische Demokratie für teure und langfristige Zukunftsaufgaben Zeit – und die haben die drängenden klima- und umweltpolitischen Probleme offenbar nicht.
Kann die liberale Demokratie die Zukunft noch nachhaltig gestalten und die drohende Klimakatastrophe abwenden? Oder müssen wir eine derartig existentielle Aufgabe in die Hand einer Öko-Diktatur legen?
Diese zentrale Frage über die Zukunft unseres politisches Gemeinwesen werden die Teilnehmenden des Podiums diskutieren:
Ralf Fücks ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Zentrums Liberale Moderne in Berlin, das sich als Thinktank und Diskussionsplattform zur Erneuerung der liberalen Demokratie versteht.
Philipp Krohn ist Wirtschaftsredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und hat u. a. publiziert über „Ökoliberal. Warum Nachhaltigkeit die Freiheit braucht“ (2023).
Linda Teuteberg war Mitglied des Deutschen Bundestages und ist stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP.
Prof. Dr. Elke Seefried ist Historikerin und Inhaberin des Lehrstuhls für Neuzeit (19.-21. Jahrhundert) mit ihren Wissens- und Technikkulturen an der RWTH Aachen. Sie schreibt an einer Geschichte der Nachhaltigkeit.
In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart