Kommende Veranstaltungen
Tag der Demokratiegeschichte am 18. März
Kuratorenführung, Ausstellung und Buchpräsentation
Tag der Demokratiegeschichte am 18. März.
Das Theodor-Heuss-Haus beteiligt sich an der bundesweiten Aktion
18. – 22. März 2026
Theodor-Heuss-Haus (Feuerbacher Weg 46, Stuttgart)
Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus beteiligt sich mit drei Veranstaltungen beim bundesweiten ersten Tag der Demokratiegeschichte.
18. März 2026, 18 Uhr
Demokratie in extremen Zeiten
Kuratorenführung durch die Dauerausstellung
Theodor-Heuss-Haus (Feuerbacher Weg 46, Stuttgart)
20. März 2026, 18:30 Uhr
Tatort Politik. Was Gewalt mit Politikerinnen und Politikern macht
Podiumsdiskussion
Rastatter Schloss, Herrenstraße 18, Rastatt
Kooperation mit dem Bundesarchiv-Erinnerungsstätte Rastatt und dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg
20. März 2026, 14 Uhr
100 Köpfe der Demokratie. Starke Stimmen für ein Leben in Freiheit
Buchvorstellung und Eröffnung der Ausstellung mit Zeichner Simon Schwartz
Deutscher Dom, Genarmenmarkt 1-2, Berlin
Kooperation mit dem Deutschen Bundestag
Mit dem Tag der Demokratiegeschichte 2026 gibt es erstmals einen bundesweiten Aktionstag für die Geschichte der deutschen Demokratie. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Ereignisse und Prozesse unserer Freiheits-, Verfassungs- und Parlamentsgeschichte sind von hoher erinnerungspolitischer Bedeutung. Gerade in Zeiten, in denen die freiheitliche Demokratie Zweifeln und Gefährdungen ausgesetzt ist, bilden sie eine wichtige Orientierung für unser gesellschaftliches und politisches Zusammenleben.
Warum ist der 18. März der Tag der Demokratiegeschichte?
Der 18. März ist ein bedeutendes Datum der deutschen Demokratiegeschichte. Am 18. März 1793 erklärte der rheinisch-deutsche Nationalkonvent die Volkssouveränität und gründete somit die Mainzer Republik, ein frühes Beispiel teil-demokratischer, parlamentarischer Selbstverwaltung. 55 Jahre später, am 18. März 1848, führen Barrikadenkämpfe in Berlin zur Märzrevolution in Preußen. Damit erreicht der Kampf um politische Mitbestimmung einen ersten Höhepunkt. Am 18. März 1920 scheitert nach einem reichsweiten Generalstreik der Kapp-Putsch gegen die junge Weimarer Republik endgültig. Der 18. März 1990 markiert im Zuge der Friedlichen Revolution die erste und einzige freie Wahl zur Volkskammer der DDR.
Der 18. März eignet sich daher wohl wie kein anderer Tag, um an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland zu erinnern.