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"Wir machen Kanzler". Wahlwerbung und ihre Wirkung. Mitschnitt der Diskussion zwischen Prof. Dr. Frank Brettschneider, Detmar Karpinski und Dr. Gudrun Kruip

21. September 2017, Theodor-Heuss-Haus

Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und Augenmaß – noch immer werden Politiker an diesen drei Kriterien gemessen, die der Soziologe Max Weber vor rund 100 Jahren in seinem berühmten Vortrag „Politik als Beruf“ formuliert hat. Doch wie setzt man dieses Profil werbewirksam in Szene? Mit welchen Bildern und Botschaften können Politiker und Politikerinnen auf Plakaten oder in kurzen Werbespots ihre Botschaft glaubwürdig transportieren, sich dabei aber prägnant von ihrer Konkurrenz unterscheiden? Inwieweit beeinflusst Wahlwerbung überhaupt die Entscheidung der Wahlberechtigten?

Kurz vor der Bundestagswahl am 24. September 2017 hat die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus zwei Experten aus Wissenschaft und Praxis eingeladen, die Chancen und Grenzen von Wahlwerbung mit zu diskutieren.

Professor Dr. Frank Brettschneider
ist seit April 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Kommunikation bei Bau- und Infrastrukturprojekten, die Verständlichkeitsforschung, die Politische Kommunikation (insbesondere Wahlforschung) und das Kommunikationsmanagement.  

Detmar Karpinski
ist Managing Partner der Werbeagentur KNSK und verantwortet die aktuelle Wahlwerbung der SPD. KNSK konzipierte bereits die SPD-Werbung der Bundestagswahlen 1998 und 2002 sowie der Europawahl 2014 mit dem Spitzenkandidaten Martin Schulz. Insbesondere die Werbekampagne von 1998 gilt als Wegbereiter moderner Parteienwerbung in Deutschland. 

Dr. Gudrun Kruip
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus.