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Welt im Zwiespalt. Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts

6. Juli 2017, Theodor-Heuss-Haus

Weltkriege und Genozide, Demokratie und Diktatur – diese Begriffe stehen oft im Zentrum, wenn von der Geschichte des 20. Jahrhunderts die Rede ist. Diesem Bild setzt der Heidelberger Historiker Edgar Wolfrum eine ungewohnte Sicht des „kurzen Jahrhunderts“ entgegen, das er in ein Prisma aufregender Perspektiven zerlegt und dabei mit manchen Überraschungen und vielen neuen Einsichten aufwartet: zu infernalischen und versöhnlichen Zeiten, zu starken und gescheiterten Staaten, zu Naturbeherrschung und Umweltkatastrophen, Liebesglück und Geschlechterungleichheit. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das weit über Europa hinausblickend Ansätze zu einer Globalgeschichte der Moderne in all ihren Licht- und Schattenseiten entwickelt.

Im Theodor-Heuss-Haus trug Edgar Wolfrum am 6. Juli 2017 ausgewählte Passagen aus seinem Buch "Welt im Zwiespalt. Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts" (Klett-Cotta Verlag) vor. Anschließend stellte er seine Thesen im Gespräch mit Thomas Hertfelder zur Diskussion. 

Prof. Dr. Edgar Wolfrum
geb. 1960, ist Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Heidelberg. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur deutschen und europäischen Geschichte.

Dr. Thomas Hertfelder
geb. 1959, ist Historiker und seit 1997 Geschäftsführer der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus.