Theodor-Heuss-Kolloquium 2025
Wissenschaftliche Fachtagung und öffentliche Podiumsdiskussion
Streit ums Wählen. Wahlrecht und Wahlpraxis in Geschichte und Gegenwart
Theodor-Heuss-Kolloquium 2025. Wissenschaftliche Fachtagung und öffentliche Podiumsdiskussion
1./2. Oktober 2025 (wissenschaftliche Fachtagung, nur mit Einladung)
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim (Paracelsusstraße 91, Stuttgart)
1. Oktober 2025, 19 Uhr
Öffentliche Podiumsdiskussion: Streit ums Wählen. Sind unsere Wahlen demokratisch genug
Über das Wählen wird wieder gestritten. Wahlrecht, Wahlverfahren und die Zugänglichkeit von Wahlen stehen erneut im Mittelpunkt politischer Debatten – in Deutschland und darüber hinaus. Das Kolloquium nimmt historische Entwicklungen ebenso in den Blick wie aktuelle Reformen. Es fragt, wie sich gesellschaftliche Konflikte in der Wahlpraxis und in der Gestaltung von Wahlsystemen zeigen.
Das Theodor-Heuss-Kolloquium versammelt Forscherinnen und Forscher aus Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, um über zentrale Fragen unserer Demokratie zu diskutieren.
Prof. Dr. Paul Nolte (Professor an der Freien Universität Berlin und Mitorganisator des Theodor-Heuss-Kolloquiums 2025):
„Die Gründe für den Streit über das Wählen sind paradox: Manche zweifeln, dass Wählen noch das geeignetste Mittel demokratischer Willensbildung ist – anderen ist es so wichtig, dass sie seine Ausgestaltung weitertreiben möchten, oder an aktuelle gesellschaftliche Debatten anpassen. Das gilt etwa für die Frage der Genderparität. Auch gilt es, Herausforderungen der illiberalen Demokratie abzuwehren. Insgesamt: ein faszinierendes Bündel von Aktualitäten.“
Öffentliche Podiumsdiskussion am 1. Oktober um 19 Uhr
Streit ums Wählen. Sind unsere Wahlen demokratisch genug?
Es diskutieren:
Ralf-Uwe Beck (Mehr Demokratie e.V., Berlin)
Prof. Dr. Angelika Vetter (Politikwissenschaftlerin, Stuttgart)
Johanna Mittrop (Juristin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leipzig)
Prof. Dr. Felix Heidenreich (Moderation; Int. Zentrum für Kultur- und Technikforschung, Stuttgart)
Die Podiumsdiskussion richtet sich bewusst an die Öffentlichkeit und alle Interessierten.
Sie ist kostenfrei.