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Immer noch. Antisemitismus in Deutschland

Schwerpunkt 2026: Vorträge, Gespräche, Workshops und Ausstellungen
06. Februar 2026
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Immer noch. Antisemitismus in Deutschland

 

In Vorträgen, Gesprächen, Workshops und Ausstellungen geht die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus dem Antisemitismus in Deutschland und seinen Folgen mit ihrem Schwerpunkt 2026 nach.

 

 

Der Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 sowie die Reaktionen darauf zeigen: Antisemitismus ist weltweit präsent. Auch in Deutschland ist Judenhass nach dem Holocaust nicht verschwunden. Bis heute zeigt er sich – teils offen, teils verdeckt.

 

Dabei richtet sich Antisemitismus gegen zentrale Prinzipien der liberalen Demokratie wie Freiheit, Rechtsstaat und Menschenwürde. Und er richtet sich gegen Menschen, die Hass und Gewalt erfahren. 

 

Doch was genau bedeutet Antisemitismus? Wo ist er in Deutschland verbreitet und wie wird er sichtbar – in Wissenschaft, in Verschwörungsmythen, in Medien und im gesellschaftlichen Alltag? Wie erleben Jüdinnen und Juden Antisemitismus – und was lässt sich dagegen tun?

 

 

Programm „Immer noch. Antisemitismus in Deutschland“

 

HeussLab: Tacheles – jüdisches Leben, Antisemitismus und interreligiöser Dialog

Was prägt jüdisches Leben heute? Wie gehen wir mit Antisemitismus um? Und wie mit antimuslimischem Rassismus? In Diskussionen und Workshops füllen Jugendliche den Raum im Theodor-Heuss-Haus und gestalten ihn aktiv mit. Das HeussLab ist interaktives und partizipatives Lern- und Diskussionsformat für Jugendliche und junge Erwachsene. Dauer: April bis Oktober 2026

 

Ausstellung: „Du Jude!“ – Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland

Eine Ausstellung zu aktuellen Formen des Antisemitismus in Deutschland – in politischen Bewegungen, Schulen, Sport oder Musik. Eine Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Dauer: April bis Oktober 2026

 

Themenführung: Theodor Heuss und das Judentum Theodor Heuss trat für seine jüdischen Freunde und gegen Hass ein. Und er erinnerte die Deutschen an ihre Verbrechen. Doch auch seine Haltung blieb nicht ohne Widersprüche. Wie ging Theodor Heuss mit Antisemitismus um – und wie verhalten wir uns heute? Themenführung für Besuchergruppen und Schulklassen.

 

 

Vortragsprogramm im Theodor-Heuss-Haus:

 

10. Februar 2026, 18 Uhr

Was ist Antisemitismus? Ursachen und Formen im 21. Jahrhundert

Vortrag von Prof. Dr. Lars Rensmann

 

22. April 2026, 18 Uhr

Die neue autoritäre Linke. Wie antisemitisch sind Postkolonialismus und Antizionismus?

Buchvorstellung: Der Autor Nicholas Potter im Gespräch mit Dr. Ernst Wolfgang Becker

 

18. Juni 2026, 18 Uhr

Antisemitismus in den sozialen Medien

Vortrag von Dr. Monika Hübscher

 

15. September 2026, 18 Uhr

Tacheles reden. Antisemitismus unter uns

Podiumsdiskussion mit Volker Beck, Marina Chernivsky, Mark Rubinstein und Isabel Fezer (Moderation). In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Stuttgart e.V.

 

11. November 2026, 18 Uhr

Antisemitische Verschwörungsmythen. Einfache Erklärungen in einer komplexen Welt

Vortrag von Dr. Juliane Wetzel

 

Weitere Veranstaltungen sind in Planung.

 

 

Weitere Informationen unter www.theodor-heuss-haus.de/immernoch

 

 

 

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