Klimawandel und Demokratie. Zeitgeschichte und Gegenwart
Themenvorschläge bis zum 31.1.2026 einreichen
Das Theodor-Heuss-Kolloquium 2026 widmet sich unter der Leitung von Prof. Dr. Elke Seefried und Dr. Ernst Wolfgang Becker dem Verhältnis von Klimawandel und Demokratie in zeithistorischer und interdisziplinärer Perspektive.
Der Umgang mit dem Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen für demokratische Systeme und Gesellschaften des 21. Jahrhunderts. In zeithistorischer Perspektive lässt sich diese Geschichte mindestens bis in die 1970er Jahre zurückverfolgen. Zum einen rückten Anfang der 1970er Jahre im Kontext einer „ökologischen Revolution“ (J. Radkau) das Mensch-Umwelt-Verhältnis und die „Grenzen des Wachstums“ in den Fokus öffentlicher und politischer Debatten westlicher Demokratien.
Zum anderen formierte sich in den 1970er Jahren eine internationale Klimaforschung, die eine Erwärmung des globalen Klimas auf den sog. Treibhauseffekt zurückführte. Dabei wurden Expertinnen und Experten zum Teil selbst zu politischen Akteuren in der Demokratie.
Wir bitten um die Zusendung von Themenvorschlägen im Umfang von max. 4.000 Zeichen mit kurzem biographischen Profil bis zum 31. Januar 2026 an Ernst Wolfgang Becker (E-Mail).
Die gesamte Ausschreibung auf HSozKult oder hier als Download.