Wolfszeit Deutschland und die Deutschen 1945–1955

Termin: Mittwoch, 27. November 2019, 18 Uhr, Ort: Theodor-Heuss-Haus, Feuerbacher Weg 46

Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus und die Bibliothek für Zeitgeschichte laden Sie herzlich ein zum Vortrag von Prof. Dr. Harald Jähner:

Wolfszeit
Deutschland und die Deutschen 1945–1955


Trümmerberge und Schwarzmarkt, Hunger und Wohnungsnot, Schuld und ihre Verdrängung, ein Millionenheer von Flüchtlingen und Vertriebenen – all das haben wir vor Augen, wenn wir an die Nachkriegszeit denken. Zur Vollständigkeit dieses Bildes gehört jedoch mehr: Daseinsfreude und Tanzlust, kriminelle und kapitalistische Kreativität, Aufbrüche in Kunst und Design. Indem Harald Jähner das Alltagsgeschehen sowie Einzelschicksale in den Blick nimmt, zeichnet er ein ebenso eindringliches wie farbiges Panorama des deutschen Nachkriegsjahrzehnts.

Prof. Dr. Harald Jähner

geb. 1953, war von 2003 bis 2015 Feuilletonchef der „Berliner Zeitung“, der er seit 1997 angehörte. Zuvor arbeitete er als freier Mitarbeiter im Literaturressort der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Seit 2011 ist er Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. Sein Buch „Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945–1955“ wurde in diesem Jahr mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet.

 

„Selten hat ein Sachbuch Anschaulichkeit, dramaturgisches Gespür und Eloquenz so gekonnt in sich vereint.“ (Aus der Jurybegründung für den Preis der Leipziger Buchmesse)

 

 

 

In Kooperation mit der Bibliothek für Zeitgeschichte

 

Zur Anmeldung

 

Foto:© Barbara Dietl

 

 

Meldung vom 25.08.2019
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