"Von geschichtlicher Bedeutung": Frauenrechtlerin Marianne Weber als Parlamentarierin


Wann? Mittwoch, 29. September 2021, 18 Uhr

Wo? Württembergische Landesbibliothek, Vortragssaal (Konrad-Adenauer-Straße 10, 70173 Stuttgart)

Marianne Weber (1870–1954) war die erste Abgeordnete, die jemals in einem deutschen Parlament das Wort ergriff. Schon in ihrer ersten Rede vor der badischen National-versammlung am 15. Januar 1919 machte die Frauenrechtlerin deutlich, dass sie sich nicht mit der Rolle einer Hinterbänklerin begnügen würde. Stattdessen warnte sie davor, die politische Kompetenz der Frauen zu unterschätzen.


In ihrem Vortrag zeigt die Stuttgarter Historikerin Sybille Oßwald-Bargende die politischen Ziele und Schwerpunkte der liberalen Parlamentarierin auf – und macht deutlich, dass Marianne Weber mehr war als die Frau an der Seite des berühmten Soziologen Max Weber.

Dr. Sybille Oßwald-Bargende ist Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied des Ver-eins „Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V.“ und war neun Jahre lang Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Max Weber-Gesamtausgabe. In ihren Forschungen beschäftigt sie sich vor allem mit der Frauen- und Geschlechtergeschichte in Neuzeit und Moderne.

Anmeldung: Für die Teilnahme vor Ort bitten wir um Ihre Anmeldung per E-Mail an info@stiftung-heuss-haus.de unter Angabe von Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer. Bitte beachten Sie, dass vor Ort nur 25 Gäste mit 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) zugelassen sind. Informationen hier-zu erhalten Sie auf unserer Homepage.Sie können an der Veranstaltung auch ohne Anmeldung online teilnehmen.

In Kooperation mit der Württembergischen Landesbibliothek.

Meldung vom 10.09.2021
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