"Die Erziehung ist ein schweres Stück": Bürgerliche Familienerziehung im Kaiserreich

Bis heute prägen meist Strenge, Distanz und die Prügelstrafe unser Bild von der bürgerlichen Familienerziehung im Deutschen Kaiserreich (1871-1918). Im Vortrag wird mithilfe zeitgenössischer Briefe ein differenzierteres Bild gezeichnet: Elternpaare, die miteinander über Erziehungsziele und Erziehungsmittel berieten und Körperstrafen ablehnten, Väter, die sich um Säuglinge kümmerten.

Wann? 28.Oktober 2021, 19 Uhr

Wo? Ev. Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstrasse
        33, Stuttgart

Wie? Wir bitten um Ihre Anmeldung per E-Mail an                  
         info@stiftung-heuss-haus.de unter Angabe von Name,
         Vorname, Anschrift und Telefonnummer. Bitte
         informieren  Sie sich vor der Veranstaltung auf der
         Homepage des Hospitalhofs über die aktuell dort
         geltenden Hygienemaßnahmen

Prof. Dr. Carola Groppe stellt in ihrem Vortrag auch die Frage nach der Tragfähigkeit einer linearen Fortschrittserzählung wachsender Liberalisierung in der Erziehung vom 19. zum 20. Jahrhundert und nach der Bedeutung milieu- und klassenspezifischer Unterscheidungen.

Carola Groppe ist seit Oktober 2006 Professorin für Erziehungswissenschaft, insbesondere Historische Bildungsforschung an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört die Bildungs-geschichte des Bürgertums im Deutschen Kaiserreich.


Coronabedingte Änderungen geben wir kurzfristig auf unserer Homepage bekannt.

In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart.

Meldung vom 04.10.2021
für die Veranstaltung