70 Jahre Bundesrepublik Aufstieg und Krise einer Meistererzählung

Vortrag von Dr. Thomas Hertfelder am 21.5.2019, 18 Uhr Ort: Theodor-Heuss-Haus, Feuerbacher Weg 46

70 Jahre Bundesrepublik Aufstieg und Krise einer Meistererzählung 

Über Jahrzehnte hin galt die Bundesrepublik nicht nur als Provisorium und Teilstaat, sie war auch ein geschichtsloses Land. Dies änderte sich erst im Lauf der 1980er Jahre, als nach einer Periode rapiden Wandels die Geschichte der Bundesrepublik endlich erforscht, geschrieben und in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert wurde. Seit Ende der 1990er Jahre wird die Geschichte der Bundesrepublik als eine geradezu beispiellose Erfolgsgeschichte erzählt. Wie kam es zu dieser Erfolgsgeschichte? Aus welchen Momenten setzt sie sich zusammen? Und warum vermag sie in jüngster Zeit nicht mehr so recht zu überzeugen?

 

Dr. Thomas Hertfelder

ist Historiker und Geschäftsführer der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus. Nach seinem Studium der Geschichte, Germanistik und Politischen Wissenschaft war er im Schuldienst, in der Erwachsenenbildung und als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die Geschichte des Liberalismus, Probleme der Erinnerungskultur sowie die historische Bildforschung. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören „Von Naumann zu Heuss. Über eine Tradition des sozialen Liberalismus in Deutschland“ (2013); „Erinnern an Demokratie in Deutschland“ (2016, Hg. mit Ulrich Lappenküper und Jürgen Lillteicher); „Grenzen des Neoliberalismus. Der Wandel des Liberalismus im späten 20. Jahrhundert“ (2018, Hg. mit Frank Bösch und Gabriele Metzler).

 

Sie und Ihre Freunde sind zu diesem Vortrag herzlich eingeladen.

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Meldung vom 01.05.2019
für die Veranstaltung