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„Das Amt in der Krise. Braucht Deutschland einen Bundespräsidenten?“ Mitschnitt der Diskussion zwischen Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Stephan Detjen und Dr. Thomas Hertfelder, 23. März 2012, Theodor-Heuss-Haus.

 

Nach den Rücktritten von Horst Köhler (31. Mai 2010) und Christian Wulff (17. Februar 2012) vom Amt des Bundespräsidenten drängte sich das Thema der Podiumsdiskussion anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Theodor-Heuss-Hauses förmlich auf. Das höchste deutsche Staatsamt schien sich in einer Krise zu befinden. Stimmen wurden laut, die das Amt des Bundespräsidenten grundsätzlich infragestellten und als entbehrlich bezeichneten. Braucht Deutschland somit überhaupt einen Bundespräsidenten, der ohnehin nur über begrenzte politische Gestaltungsmöglichkeiten verfügt? Wen oder was repräsentiert der Bundespräsident eigentlich? Werden an das Amt zu hohe Erwartungen gestellt? Und haben nicht auch die Medien gegenüber diesem höchsten Staatsamt eine besondere Verantwortung? Mit dem profilierten Staatsrechtler und ehemaligen Verfassungsrichter Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio und Stephan Detjen, dem Leiter des Hauptstadtstudios des Deutschlandradio, stellten sich zwei ausgewiesene Experten ihrer jeweiligen Profession den Fragen des Geschäftsführers der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Dr. Thomas Hertfelder.