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Mitschnitt der Diskussion zwischen Prof. Dr. Peter Bofinger, Dr. Ursula Weidenfeld und Dr. Thomas Hertfelder zum Thema „Ökonomie in der Krise“, 5. Juni 2013, Theodor-Heuss-Haus

 

Eine Podiums-Diskussion im Zeichen der Krise erlebte das Theodor-Heuss-Haus am 5. Juni 2013. Unter dem Titel „Ökonomie in der Krise“ stellten sich der Ökonomieprofessor und „Wirtschaftsweise“ Peter Bofinger und die Wirtschaftsjournalistin Dr. Ursula Weidenfeld den Fragen von Dr. Thomas Hertfelder. Das dabei behandelte Themenspektrum war so vielfältig wie die aktuell zu beobachtenden Krisenphänomene. So wurden mögliche Gefährdungen der Demokratie durch eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich sowie die längerfristigen Ursachen und Profiteure der horrenden Staatsschulden ebenso diskutiert wie die Demokratie-Kompatibilität von Expertenstäben, die Aussichten zur Reformierung der EU oder das „naturwissenschaftliche System Merkel“. Im Einzelfall wurden auf dem Podium durchaus konträre Positionen vertreten, Einigkeit herrschte hingegen in der Zurückhaltung und Skepsis bei der Beantwortung der Frage nach etwaigen Chancen, die die gegenwärtige Finanz- und Staatsschuldenkrise in sich bergen könnte.