Theodor-Heuss-Haus

 

Zurückliegende Sonderausstellungen

Erich Maria Remarque - Militanter Pazifist/Militant Pacifist

Sonderausstellung im Theodor-Heuss-Haus, 10.10.2014 - 06.04.2015

Erich Maria Remarque (1898–1970) ist vielen bekannt durch seinen eindringlichen Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ von 1929. Dieser Roman wurde zum bis dahin größten Bucherfolg in der Geschichte der deutschen Literatur.

Die Ausstellung stellt zum einen die Biographie Erich Maria Remarques dar und dokumentiert die Entstehung seines Romans „Im Westen nichts Neues“ sowie dessen Rezeptionsgeschichte; zum anderen präsentiert sie die weniger populären späteren Werke Remarques. Der besondere Schwerpunkt dieser Ausstellung liegt dabei auf dem humanistisch-politischen Engagement Remarques und seiner Entwicklung zum „militanten Pazifisten“. Nur wenig bekannte Aspekte wie Remarques Mitwirkung bei Filmen oder seine Hilfe für Emigranten im schweizerischen und amerikanischen Exil werden ebenso thematisiert wie die Kontakte zu Marlene Dietrich, Thomas Mann und anderen Persönlichkeiten.

Ein weiterer Reiz dieser Ausstellung liegt in den zahlreichen Buchtiteln internationaler Ausgaben, welche die weltweite Verbreitung der Schriften Remarques vermitteln und zugleich einen Eindruck von mehr als 50 Jahren Geschichte der Gestaltung von Buchumschlägen verdeutlichen.

Insgesamt bietet die Ausstellung ein vielschichtiges Bild der komplexen Persönlichkeit Erich Maria Remarques, der in seinem Werk zugleich eine Chronik deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert vorgelegt hat.

Die Ausstellung gibt anhand von zahlreichen, zum Teil erstmals zu sehenden Fotografien und Originaldokumenten einen detaillierten Einblick in Leben und Werk Remarques. Ein Medienterminal ergänzt die Ausstellung mit verschiedenen Filmbeiträgen und Dokumentationen. Zudem haben die Besucher die Möglichkeit, in einigen Erstausgaben Remarques zu blättern.

Die Ausstellungstexte sind durchgängig in deutscher und englischer Sprache verfasst.

Eine Ausstellung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums (Osnabrück)

Den Flyer zur Ausstellung mit Begleitprogramm finden Sie hier als PDF