Die Stiftung

 

Dr. Thomas Hertfelder

Dr. Thomas Hertfelder

Vita

geb.1959

  

1979-1985

Studium der Geschichte, Germanistik und Politischen Wissenschaft
an der Ludwig-Maximilians-Universität München

1985

Erstes Staatsexamen

1985-1987

Dozent am Goethe-Institut München und an der VHS München

1987-1990

Referendar und Studienrat an Münchner Gymnasien

1989

2. Staatsexamen

1989-1997

Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Bayerische Geschichte der Universität München

seit 1997

 

Gründungsgeschäftsführer der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart

seit 1999

 

Lehraufträge am Historischen Institut der Universität Stuttgart

seit 2010

Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus

Arbeitsschwerpunkte (s. Schriftenverzeichnis): Geschichte der Weimarer Republik und der Bundesrepublik, Geschichte des Liberalismus, historische Bildforschung, Erinnerungskultur.

Mitgliedschaften: Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands; Kuratorium Forum Region Stuttgart; Kuratorium und Auswahljury der Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung; Kuratorium der Theodor-Heuss-Stiftung e.V.; Kuratorium des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart.


Kontakt

Email: hertfelder@stiftung-heuss-haus.de


Publikationen


1. Monographien und selbstständige Publikationen (als Autor oder Herausgeber)

1.1 Heuss im Profil. Vorträge und Diskussionen zum Eröffnungsfestakt der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus am 29. /30. November 1996. Mit Beiträgen von Ralf Dahrendorf, Jürgen C. Heß, Hans Peter Mensing u.a., Stuttgart 1997, Herausgeber.

1.2 Franz Schnabel und die deutsche Geschichtswissenschaft. Geschichtsschreibung zwischen Historismus und Kulturkritik (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften), 2 Bde., Göttingen 1998.

1.3 Machen Männer noch Geschichte? Das Stuttgarter Theodor-Heuss-Haus im Kontext der deutschen Gedenkstättenlandschaft (SBTH. Kleine Reihe 2), Stuttgart 1998.

1.4 Streiten um das Staatsfragment. Theodor Heuss und Thomas Dehler berichten von der Entstehung des Grundgesetzes, bearb. v. Patrick Ostermann u. Michael F. Feldkamp, Stuttgart 1999, Herausgeber zusammen mit Jürgen C. Heß.

1.5 Kritik und Mandat. Intellektuelle in der deutschen Politik, Stuttgart  2000, Herausgeber zus. mit Gangolf Hübinger.

1.6 Bücher und ihre Geschichten. Zur historisch-politischen Privatbibliothek von Theodor Heuss, Stuttgart 2002.

1.7 Theodor Heuss. Publizist – Politiker – Präsident, Stuttgart 2003, Herausgeber zusammen mit Christiane Ketterle.

1.8 In Presidents we trust. Die amerikanischen Präsidenten in der Erinnerungspolitik der USA (SBTH. Kleine Reihe 15), Stuttgart 2005.

1.9 Modell Deutschland. Erfolgsgeschichte oder Illusion? Göttingen 2007, Herausgeber zusammen mit Andreas Rödder.

1.10 Von Naumann zu Heuss. Über eine Tradition des sozialen Liberalismus in Deutschland (SBTH. Kleine Reihe 29), Stuttgart 2013.

1.11 Erinnern an Demokratie in Deutschland. Demokratiegeschichte in Museen und Erinnerungsstätten der Bundesrepublik, Göttingen 2016, Herausgeber zus. mit Ulrich Lappenküper und Jürgen Lillteicher.



2. Aufsätze und Beiträge zu Sammelwerken

2.1 Historie als Kulturkritik. Zu einem Interpretationsmuster in Franz Schnabels „Deutscher Geschichte im neunzehnten Jahrhundert”, in: Historisches Jahrbuch 116 (1996), S. 440-475.

2.2 Humane Bildung und politischer Stil, in: Gegen das Protokoll. Texte von, an und über Theodor Heuss (Begleitheft zur gleichnamigen Compact Disk), Stuttgart 1997, S. 4-21.

2.3 Kommentierte Textdokumentation zur Compact Disk „Gegen das Protokoll” (s. 2.2), S. 22-44.

2.4 Die „Heimat“ des Historikers. Der Heimatbegriff im historisch-politischen Denken Franz Schnabels, in: Region als Kategorie der Geschichtsvermittlung (= Münchner geschichtsdidaktisches Kolloquium Heft 1), hg. v. Hans-Michael Körner u. Waltraud Schreiber, München 1997, S. 47-74.

2.5 Vom Nutzen und Nachteil einer Heuss-Gedenkstätte in Stuttgart. Das Theodor-Heuss-Haus im Kontext der deutschen Gedenkstättenlandschaft, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 9 (1997), S. 205-222.

2.6 Der Historiker als Geschäftsführer? Persönliche Zugänge zu Theodor Heuss und die künftige Arbeit der Stiftung, in: Heuss im Profil (s. 1.1), S. 38-41.

2.7 Probleme und Perspektiven der Heuss-Forschung, in: Heuss im Profil (s.1.1), S. 80-83.

2.8 Die Heimat des Historikers, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 61, (1998), S. 427-453 (erweiterte Fassung von 2.4).

2.9 Neue Ansichten vom Historismus, in: Historisches Jahrbuch 118 (1998), S. 361-373.

2.10 Franz Schnabel, in: Deutsche Biographische Enzyklopädie, hg. v. Walter Killy u. Rudolf Vierhaus, Bd. 9, München 1998, S. 42f.

2.11 Theodor Heuss, in: Deutsche Politiker 1949-1969, Bd. 1, hg. von Torsten Oppelland, Darmstadt  1999, S. 35-47.

2.12 Kritik und Mandat, in: Kritik und Mandat. Intellektuelle in der deutschen Politik (s. 1.5).

2.13 Das symbolische Kapital der Bildung, in: Kritik und Mandat (s. 1.5).

2.14 Theodor Heuss, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Aufl., hg. v. Hans Dieter Betz u.a., Tübingen 2000, Sp. 1718.

2.15 Louise Otto-Peters, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Aufl., hg. v. Hans Dieter Betz u.a., Tübingen 2003, Sp. 756f.

2.16 Lebenslinien der Demokratie: Das Theodor-Heuss-Haus, in: Theodor Heuss (s. 1.7), S. 8-19.

2.17 Lehrjahre im Kaiserreich, in: Theodor Heuss (s. 1.7), S. 51-75.

2.18 Der demokratische Politiker, in: Theodor Heuss (s. 1.7), S. 89-103.

2.19 Theodor Heuss vor 1933. Demokratischer Liberalismus zwischen Aufschwung und Krise, in: Festschrift zum 20-jährigen Bestehen des Geschichtsvereins Leinfelden-Echterdingen, Leinfelden 2005, S. 283-304.

2.20 Theodor Heuss (1884-1963), in: Reinhold Weber / Ines Mayer (Hg.): Politische Köpfe aus dem deutschen Südwesten, Stuttgart 2005, S. 233-245.

2.21 Die Macht der Bilder. Historische Bildforschung, in: Oldenbourg Geschichte Lehrbuch. Neueste Geschichte, hg. von Andreas Wirsching, München 2006, S. 281-292.

2.22 „Modell Deutschland”. Erfolgsgeschichte oder Illusion? in: Thomas Hertfelder / Andreas Rödder (s. 1.9), S. 9-27.

2.23 With a Whiff of Royalism: Exhibiting Biographies In American Presidential Libraries, in: Institutions of Public Memory. The Legacies of German and American Politicians, hg. v. Astrid Eckert, Washington 2007, S. 9-32.

2.24 Der Bürger als Präsident: Theodor Heuss, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 66 (2007), S. 457-473.

2.25 Theodor Heuss: Ciudadano, padre de la constitución política, presidente, in: istor. Revista de historia internacional VIII, Nr. 30 2007, S. 3-24.

2.26 Theodor Heuss: Liberalismus und Demokratie im Zeitalter der Extreme, in: Brüssel.Brief 2007/1 des Dialogprogramms der Friedrich Naumann Stiftung, S. 4-5.

2.27 Unterwegs im Universum der Deutungen: Dorothea Langes Fotozyklus „Migrant Mother”, in: Zeithistorische Forschungen 2007/1-2, S. 11-39. (erschienen 2008)

2.28 „Meteor aus einer anderen Welt.” Die Weimarer Republik in der Diskussion des „Hilfe”-Kreises, in: Andreas Wirsching / Jürgen Eder (Hg.): Vernunftrepublikanismus in der Weimarer Republik. Wissenschaft, Politik und Literatur, Stuttgart 2008, S. 29-55.

2.29 „Als freier Mann und Herr der Welt”. Der junge Theodor Heuss, in: Jahrbuch 2007/2008 des Theodor-Heuss-Gymnasiums Schopfheim, Schopfheim 2008, S. 67-70

2.30 Erinnerung an und Aktualität von Theodor Heuss. Ein Interview, in: liberal, Februar 2009, S. 67-69.

2.31 Migrant Mother. Eine Ikone der Großen Depression, in: Gerhard Paul (Hg.): Das Jahrhundert der Bilder, Bd. 1: 1900-1949, Göttingen 2009, S. 480-489.

2.32 Die Weimarer Republik – Demokratie ohne Demokraten?, in: Horizonte 11. Geschichte Gymnasium Bayern, hg. v. Ulrich Baumgärtner, Herbert Rogger u. Wolf Wiegand, Braunschweig 2009, S. 128-179.

2.33 Friedrich Naumann, Theodor Heuss und der Gründungskonsens der Bundesrepublik, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 23 (2011), S. 113-146.

2.34 Das tote Parlament. Zur Ikonographie des kommunistischen Antiparlamentarismus in der Weimarer Republik, in: Andreas Biefang / Marij Leenders (Hg.): Das ideale Parlament. Erich Salomon als Fotograf in Berlin und Den Haag 1928-1940, Düsseldorf 2014, S. 177-215.

2.35 Het dode parlement – De iconografie van het communistische antiparlementarisme in de Weimarrepubliek, in: Andreas Biefang / Marij Leenders (Hg.): Erich Salomon & Het ideale Parlement. Fotograaf in Berlijn en Den Haag, 1928-1940, Amsterdam 2014, S. 161-200 (niederländische Übersetzung von 2.34).

2.36 Eine Meistererzählung der Demokratie? Die großen Ausstellungshäuser des Bundes, in: Thomas Hertfelder / Ulrich Lappenküper / Jürgen Lillteicher (Hg.): Erinnern an Demokratie in Deutschland. Demokratiegeschichte in Museen und Erinnerungsstätten der Bundesrepublik, Göttingen 2016, S. 139-178.

2.37 Neoliberalismus oder neuer Liberalismus? Ralf Dahrendorfs soziologische Zeitdiagnostik im späten 20. Jahrhundert, in: Heuss-Forum, Theodor-Heuss-Kolloquium 2016, URL: www.stiftung-heuss-haus.de/heuss-forum_thk2016_hertfelder

2.38 Opfer, Täter, Demokraten. Über das Unbehagen an der Erinnerungskultur und die neue Meistererzählung der Demokratie in Deutschland, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 65 (2017), S. 365-393.

 


3. Rezensionen
zu

3.1 Joachim Thielen: Wilhelm Dilthey und die Entwicklung des geschichtlichen Denkens in Deutschland im ausgehenden 19. Jahrhundert, Würzburg 1999, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2000, S. 57.

3.2 Christoph Strupp: Johan Huizinga. Geschichtswissenschaft als Kulturgeschichte, Göttingen 2000, in: Historische Zeitschrift 272/3 (2001), S. 676-679.

3.3 Jan Eckel: Hans Rothfels. Eine intellektuelle Biographie im 20. Jahrhundert, Göttingen 2005, in: Historische Zeitschrift 282/3 (2006), S. 731-733.

3.4 Wolfgang Hardtwig (Hg.): Ordnungen in der Krise. Zur politischen Kulturgeschichte Deutschlands 1900-1933, München 2007, in: Historische Zeitschrift 287/1 (2008), S. 238-240.

3.5 Detmar Doering: Traktat über Freiheit, München 2009, in: Online-Rezensionen des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung 2/2009

3.6 Eric Kurlander: Living with Hitler. Liberal Democrats in the Third Reich, New Haven/London 2009, in: Francia Online, Francia-Recensio 2009/4. 

3.7 Rudolf Stumberger: Klassen-Bilder II. Sozialdokumentarische Fotografie 1945-2000, Konstanz 2010, in: H-Soz-u-Kult, 27.04.2011. 

3.8 Frank Fehlberg: Protestantismus und Nationaler Sozialismus. Liberale Theologie und politisches Denken um Friedrich Naumann, Bonn 2012, in: H-Soz-u-Kult, 08.10.2012.

3.9 Joachim Radkau: Theodor Heuss, München 2013, in: H-Soz-u-Kult, 23.01.2014. 

3.10 Mark Schweda: Entzweiung und Kompensation. Joachim Ritters philosophische Theorie der modernen Welt, Freiburg, München 2013, in: Online-Rezensionen des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung 1/2014.

3.11 Klara Deecke: „Staatswirtschaft vom Himmel herabgeholt“. Konzeptionen liberaler Wirtschaftspolitik in Universität und Verwaltung 1785-1845. Ausprägungen und Brechungen am Beispiel Ostpreußens und Vorpommerns, Frankfurt/M. 2015, in: Online-Rezensionen des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung 1/2016.

3.12 Gangolf Hübinger: Engagierte Beobachter der Moderne. Von Max Weber bis Ralf Dahrendor, Göttingen 2016, in: H/Soz/Kult, 3.2.2017.